Humbug#1

11. Oktober 2012 | Brettspiel, Fotos, Other
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“Gentlemen, this is no Humbug”, sagte schon der große John Collins Warren. Damit hatte er seinerzeit wahrscheinlich recht, hier liegt der Gute aber gründlich daneben. Das hier ist Humbug, und zwar im positivsten Sinne. Dabei handelt es sich um ein neues Independent-Magazin aus Dresden. Hauptverantwortliche hinter dem Projekt sind, und das schlägt die Brücke hier her, “uns” Carsten Beier und Erik Groß, sowie meine Wenigkeit, der sich ab Ausgabe 2 um die Gestaltung kümmern wird. Independent-Magazine gibt es ja mittlerweile auch das ein oder andere, das besondere an Humbug allerdings ist, dass es ausschließlich analoge Fotos zu bestaunen gibt. Ok, zugegeben, in Ausgabe 1 hat sich noch so manches digitale Bild eingeschlichen, es wird aber Besserung gelobt.

Es ist sicherlich schwer abzuschätzen, sofern man es nicht selbst schonmal probiert hat, wieviel Herzblut, Energie und Durchhaltevermögen hinter so einem Projekt steckt, aber es sei gesagt: die Jungs und alle Beteiligten haben ne Menge von alledem dort reingesteckt. Das ganze multipliziert sich nämlich noch um den Faktor analog, wenn man bedenkt, dass die Bilder alle erst noch in mühevoller Handarbeit entwickelt und gescannt werden müssen. Ganz old-school eben. Aber: es hat sich ausgezahlt! Ausgabe 1 ist 24 Seiten stark kostet 2 Euro (um wenigstens die Produktionskosten zu decken) und beinhaltet unter anderem, neben feinsten, zum Großteil schwarz/weiß Fotos der beiden oben genannten, Fotobeiträge von Tim Teichert und Ali Endrullat, Illustrationen von Marco Kasiske, einen Artikel zu unserer Malaga Tour vergangen Winter und einen Bericht zu dem SPOT, sowie viel Liebe zum Detail. Absolut sehenswert!

Wer die Jungs also unterstützen und ihre Arbeit würdigen möchte, interessiert an feinem Skateboarding ist, den Wert eines ganz analogen, nicht durch Wischbewegungen zu bedienenden, Printproduktes in der heutigen digitalen Welt zu schätzen weiß oder schlicht und einfach durch die Lobpreisungen hier super heiß auf das Teil ist, der möge sich eins ordern – und zwar besser heut als morgen, denn das gute Stück ist auf 200 Exemplare limitiert. Bei Interesse also einfach einen Kommentar hinterlassen oder direkt eine Mail an humbug.zine@googlemail.com schreiben. Das wird dann zügig bearbeitet und landet ein paar Tage später im Briefkasten. Bis dahin kann man die Zeit nutzen um die Jungs auf ihrer Facebook-Seite zu besuchen und diese bei der Gelegenheit auch gleich zu liken um stehts auf dem laufenden zu bleiben.

Humbug wird ab jetzt – so zumindest der Plan – halbjährlich erscheinen, ordentlich an Umfang zulegen, seinen fotografischen Horizont erweitern und definitv eine Bereicherung für jedes Skater-Augenpaar sein. In diesem Sinne: Auf die nächste Ausgabe!

Nachtrag: Die erste Ausgabe hat’s sogar in die “Drucksachen”-Rubirk der aktuellen MSM#115 geschafft und wird dort mit einem Interview kurz vorgstellt – na wenn das kein vielversprechender Start ist!

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